Warum wird die Halterung für das Mörteldruckmanometer direkt zwischen Maschine und Schlauch platziert?
An dieser Stelle misst das System den maximalen Druck, den die Schneckenpumpe (Rotor/Stator) aufbauen muss, um den Mörtel durch den Schlauch zu pressen. Steigt der Druck an dieser Messstation plötzlich rapide an, deutet dies sofort auf eine beginnende Verstopfung (einen Stopfer) im Putzschlauch oder am Spritzgerät hin. Der Bediener kann die Maschine sofort abschalten, bevor der Schlauch unter dem extremen Druck platzt.
Kann ich in diese Halterung jedes beliebige Manometer einschrauben?
Die Halterung verfügt über ein standardisiertes Innengewinde für Mörtelmanometer. Es sollte ausschließlich ein spezielles, robustes Mörteldruckmanometer mit der passenden Gewindegröße und einer trennenden Gummimembran eingeschraubt werden. Normale Wasser- oder Luftmanometer würden sofort verstopfen, da der zähe Mörtel direkt in das feine Messwerk eindringen und es zerstören würde.
Wie wird die Manometer-Halterung nach dem Arbeitseinsatz richtig gereinigt?
Da die Halterung im direkten Materialfluss sitzt, muss sie nach jedem Feierabend gründlich gereinigt werden. Nach dem Entkoppeln von Maschine und Schlauch wird der Innenkanal mit einer passenden Rohr- oder Schlauchbürste komplett von Putzresten befreit und mit klarem Wasser ausgespült. Insbesondere der Übergangsbereich zur Messöffnung des Manometers muss sauber gehalten werden, damit das Messwerk am nächsten Arbeitstag den Druck wieder fehlerfrei und ohne Verzögerung übertragen kann.